„Chefsache ESC“: Elton in Raab-Jury – und wer noch?

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Stefan Raab Chefsache ESC

In zwei Wochen startet die Suche nach dem deutschen „ESC“-Act. Die Jury in den großen Live-Shows besteht aus drei Leuten.

Die Jury für „Chefsache ESC“, jener Show, die letztlich den deutschen Act beim „Eurovision Song Contest 2025“ finden soll, steht. Wenig überraschend wird Stefan Raab persönlich einen Platz in der Jury besetzen. Ebenfalls nicht allzu überraschend: Elton bekommt Platz zwei. Moderiert werden die insgesamt vier Shows (drei bei RTL, das Finale im Ersten) ja von Barbara Schöneberger. Für Elton ist der Jury-Platz also eine naheliegende Möglichkeit mitzumischen. An Stelle drei in der Jury wird Yvonne Catterfeld sitzen.

Für Catterfeld ist es gewissermaßen eine Rückkehr. Vor eineinhalb Jahrzehnten, als „Unser Star für Oslo“ eine gewisse Lena Meyer-Landrut als Siegerin hervorbrachte, war Catterfeld ebenfalls schon Jurorin. Damals setzte Raab allerdings auch wesentliche Persönlichkeiten neben ihm – Catterfeld war in der Auftaktshow dabei. Im Finale urteilten neben Raab Xavier Naidoo und Stefanie Kloß.

Das sagen Elton und Yvonne Catterfeld zu „Chefsache ESC“

Yvonne Catterfeld sagt jetzt über ihre neue Aufgabe: „Ich freue mich über jede Show, die Musik und im besten Sinne Livemusik als auch Qualität in den Vordergrund stellt. Es gibt so viele außergewöhnliche Musiker und Musikerinnen, die es verdient haben, gehört zu werden. Diese Show ist eine riesige Chance für all diese vielversprechenden Talente, im idealen Fall über Deutschlands Grenzen hinaus.“

Elton: „Ich bin ein großer ESC-Fan und habe ja auch schon für Deutschland die Punkte verteilt. Nun ist es natürlich eine riesige Ehre, Teil dieser hochkarätig besetzten Jury sein zu dürfen. Und falls sich jemand fragt, was mich dazu qualifiziert – ich sage mal so: Ich bin die Unbekannte in der Raab’schen ESC Erfolgsformel! Und Erfolg ist ja immer auch Teamarbeit. Denn ob Istanbul, Oslo oder Düsseldorf – ich war überall dabei. Muss nichts heißen, ich sag ja nur.“

3281 Bewerbungen von Einzel-Künstlern und Bands sind eingegangen – so groß war der Ansturm für einen deutschen Vorentscheid seit 2010 nicht mehr. Unter den Bewerberinnen und Bewerbern finden sich sowohl etablierte Künstler:innen mit beeindruckenden Karrieren als auch neue und vielversprechende Talente aus verschiedenen Genres. 1.198 Personen haben sich mit einem eigenen Song beworben. Der älteste Bewerber ist 83 Jahre alt. Rund 20 Prozent aller Bewerbungen kamen von Bands – und zwei der Bewerbungen wurden nicht digital, sondern per Post eingereicht. 

Für RTL und Das Erste beginnt nun eine spannende Reise, die die Programmmanagerinnen noch im vergangenen Jahr so kommentierten: RTL-CCO Inga Leschek: „Was für eine Ehre, beim ESC mitzumischen! Schulter an Schulter mit der ARD und Stefan Raab widmen wir uns der nationalen Aufgabe ESC und suchen mithilfe der gesamten Reichweitenpower von RTL Deutschland den deutschen Star für Basel. Wir freuen uns auf diese besondere Zusammenarbeit und drei tolle RTL-Musikshows im Frühjahr 2025!“

Und Das-Erste-Programmdirektorin Christine Strobl: „Besondere Ereignisse erfordern besondere Kooperationen: Ich freue mich, gemeinsam mit Stefan Raab und RTL die Vorfreude auf den ESC 2025 schon jetzt zu entfachen. Der ESC ist ein echter Lagerfeuermoment, der Europa vereint – und genau dieses Gefühl möchten wir mit einem tollen Vorentscheid bereits auf dem Weg nach Basel zum deutschen Publikum bringen.“

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Bildquelle:

  • Stefan Raab Chefsache: RTL / Raab Entertainment / Julia Feldhagen
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